Deutscher Designerkongress: Lust & Last

Der Deutsche Designerkongress wird in diesem Jahr persönlich: Thema ist die Einstellung von Designern zu ihrer Arbeit und wie sie sich selbstbewusst im Markt behaupten können.



Selbstausbeutung ist ein großes Thema im Design. Viele Gestalter haben so viel Spaß an ihrer Arbeit, dass sie darüber den Blick fürs Kaufmännische verlieren. Nachtschichten und Hungerlohn sind die Folge – und nicht selten wird die einst geliebte Arbeit dadurch zur Belastung.

Dieser Problematik widmet sich der 4. Deutscher Designerkongress unter dem Titel »Lust & Last«. Im Programmheft ist die Rede vom »Clash of Interests«, bei dem sich Designer zwischen Selbstbehauptung und Selbstentfremdung bewegen. Der Kongress geht der Frage nach, wie sich Lust und Leidenschaft mit Professionalität verbinden lassen – und zwar verantwortungsvoll.

Auf dem Programm stehen etwa ein Impulsvortrag von Rebella Reinhard, die philosophische Beratung anbietet und erklärt, warum Work-Life-Balance Work-Life-Bullshit ist. Nico Schulz, Referent Einkauf und Projektmanager Puchasing Department bei der Messe Düsseldorf, gibt einen Einblick, wie Auftraggeber die Zusammenarbeit mit Kreativen beurteilen. Und der aus Funk und Fernsehen bekannte Modedesigner Thomas Rath erzählt, wie er sich im harten Fashion-Business behauptet. Außerdem verraten fünf Designer, wie sie die Beziehung zwischen Lust & Last in ihrer Arbeit sehen.

In verschiedenen Workshops gibt es anschließend konkrete Tipps zum Umgang mit Kunden sowie ein Speed-Dating für alle Teilnehmer.

Tickets: Mitglieder der Initiative Deutscher Designverbände zahlen 50 Euro, alle anderen 80 Euro. Alle Infos zu Programm, Sprechern und Anmeldung gibt’s unter http://deutscher-designerkongress.de.




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