Design in politischen Zeiten

Gestaltung dient nur dazu, Sachen hübsch zu machen, um sie zu verkaufen? Als Kommu­ni­kationsprofis können Designer weitaus Nützlicheres tun – und sie wollen das auch!



Können Designer Wahlen beeinflussen? Etwa zur Nie­derlage eines Rechtspopulisten beitragen? Millionen Niederländer sahen vor der Wahl auf Face­book einen Clip unter dem Hashtag #NoTrumpland.

»Die Niederlan­de hatten ja in einem sehr lustigen Video Donald Trump gefragt, ob sie Zweiter sein können, wenn Amerika Ers­ter ist. Aber Trump hat nie geantwortet . . . Unser Video zeigt, wie ähnlich sich Trump und Geert Wil­ders sind und was dieser als Premierminister anrichten würde«, sagt Daniel Boese von der Bürgerbewegungs­plattform Avaaz.org, die den Clip in Umlauf brachte. Bekanntlich versank Wilders bei der Wahl in Bedeutungslosigkeit.

 

Ob und wie viel das mit dem Filmchen zu tun hatte, wissen wir nicht. Dass dafür der Amsterdamer Designer und Animationsfilmemacher Rogier Klomp die Bildwelten lieferte, ist aber kein Zufall: Seine Arbeit ist in weiten Teilen politisch. Gerade trat Klomp wieder bei What Design Can Do (WDCD) auf, einer Amsterdamer Konferenz unter dem Motto »New Ideas for a Better World«, die auch schon zwei Mal in Brasilien stattfand. … Weiterlesen

 

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