So fließen die Gelder im Finanz-Lobbyismus

Katrin Ho zeigt es in ihrer interaktiven Installation »The Financial Lobbying Network«.



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Dass in der Finanzwelt viel gemauschelt wird, das wissen wir. Aber wie funktioniert das Ganze überhaupt? Wer ist mit wem vernetzt? Wer zahlt wie viel an wen? Diese Zusammenhänge will Katrin Ho mit ihrer interaktiven Installation »The Financial Lobbying Network« aufdecken, die sie als Semesterprojekt im Studiengang Kommuni­ka­­tions­design an der FH Aachen entworfen hat.

Die Anwendung veranschaulicht, wie viel Banken in Lobbying investieren und wie die Lobbyisten vorgehen. Der von Katrin Ho ermittelte Wert von 123 Millionen Euro pro Jahr ist aber nur die Mindestsumme, die tatsächliche liegt vermutlich höher.

Neben einem runden HD-Display gehört zu dem Konzept eine iPad-App, mit der sich Daten aufrufen lassen, eine Augmented-Reality-Anzeige über Micro­softs HoloLens sowie ein Banner mit analogen Zusatzinfos. Das App-Konzept ent­wi­ckel­­te die Studen­tin in Axure und After Effects, bei der Datenvisualisierung setzte sie auf Processing.

Für die Semes­ter­ausstellung baute sie einen Prototyp, bei dem die Grafiken auf eine Glasplatte projiziert wurden. Über ein Keyboard konnten die Besucher Demosequen­zen aufrufen und ein Mockup der App ansehen.

Einen Einblick in die Bedienung gibt dieses Video:

 

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Katrin Ho will sich auch in Zukunft mit Interaction und Information Design beschäftigen. Dabei reizen sie komplexe Themen – wie Finanzlobbyismus




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