Creative Director – Karrierestufen und Gehälter

Vom Berufseinsteiger bis zum Creative Director mit Personalverantwortung: Tabellen für Ausgebildete und Akademiker …



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Bis zu knapp 100.000 Euro brutto pro Jahr kann ein Creative Director mit viel Berufserfahrung in Q3 verdienen. Eine horrende Summe, mögen manche Designer jetzt denken, wenn sie diese Zahl lesen. Verständlich, so liest man doch allzuoft, dass Kreative zu wenig Gehalt verdienen. Nichtsdestotrotz können diese Zahlen vom Berufseinsteiger über Junior Art Director, Art Director und Senior Art Director bis hin zum Creative Director gewiss ein spannender Wegweiser sein. Das Portal Gehalt.de hat seine Daten mit uns geteilt …

 

Signifikante Unterschiede zwischen Design Ausbildung und Design Studium

 

Die folgenden zwei Gehaltstabellen listen einerseits die Gehaltsdaten der unterschiedlichen Karrierestufen für ausgebildete Designer (zum Beispiel Mediengestalter) und andererseits Gehälter für Designer mit abgeschlossenem Studium auf.

»Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss erhalten rund 30.200 Euro brutto jährlich. Einsteiger, die eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können, liegen mit 24.594 Euro deutlich darunter.«

kommentiert Dr. Philip Bierbach, Geschäftsführung von Gehalt.de.

Das Portal wertete diese Daten getrennt aus, da es signifikante Unterschiede zu entdecken gibt. Ein Design Studium lohnt sich offenbar: Das zeigte auch ein anderer Beitrag – »Gehaltsreport aus 2016« –, in dem die Online-Jobbörse StepStone festhielt, dass man mit einem universitären Abschluss 28 Prozent mehr verdienen kann.

Im Gegenzug können Auszubildende mehr Berufserfahrung vorweisen als Studierende. Wir sprechen daher an dieser Stelle keine Empfehlungen für oder gegen eine Ausbildung beziehungsweise ein Design Studium aus, die Angaben in der Tabelle sind als Orientierungspunkte zu verstehen.

 

Creative Director: Kein geradliniger Karriereverlauf

Für die Position eines Creative Directors setzt Gehalt.de Berufserfahrung von mehr als neun Jahren im Job voraus. In manchen Fällen kann dies je nach erbrachten Leistungen natürlich auch weniger sein. Äußere Faktoren wie beispielsweise der Standort (Berlin, Hamburg oder München zählen zu den Hot Spots der deutschen Designszene) oder der Arbeitgeber (Agentur oder Unternehmen) können maßgeblich Einfluss auf den Karriereverlauf nehmen.

In Q1 spiegeln sich, so erläuterte das Online-Portal gegenüber PAGE, hauptsächlich Gehälter kleinerer Unternehmen und Agenturen wider. In den höheren Positionen sind recht hohe Gehaltsspannen zu beobachten, was daher kommt, dass es manchmal prägnante Unterschiede zwischen Agentur und Unternehmen gibt. (Zu dieser Thematik berichteten wir ausführlich hier: Werbeagenturen zahlen schlecht – ab ins Unternehmen?) Auch Faktoren wie Geschlecht, Alter, Berufserfahrung, Region und Unternehmensgröße spielten eine Rolle.

Zudem variieren die Aufgaben- und Verantwortungsgebiete von Art Direktoren, Senior Art Direktoren oder Kreativ Direktoren stark – ein weiterer Grund für die großen Gehaltsspannen. Beispielsweise kann ein Art Director auch in niedrigerer Position ein Team leiten, allerdings meist fachlicher Art.

(Klicken Sie auf die Tabellen, um sie größer darzustellen.)

Gehaltstabelle für Ausgebildete

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Gehaltstabelle für Akademiker

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Job & Karriere: Weitere Informationen zum Thema »Karrierestufen und Gehalt für den Art Director« lesen Sie auf Gehalt.de

Mehr zum Thema: Gehaltsreport 2016Gehälter für WebdesignerWas verdienen Konzepter?

 

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