Blick ins Studio: Lars Borges

Der Fotograf Lars Borges präsentiert sein Studio in Berlin.



Bild Studio Lars Borges

 

Lars Borges ist als Fotograf vielseitig im Einsatz: für Kunden wie adidas, Dior, H&M, Nike, Volkswagen, Blackberry und Microsoft fotografiert er ebenso wie für die Editorials bekannter Magazine – unter anderem »GQ«, »ELLE«, »Esquire«, »Neon«, »Rolling Stone«, aber auch »The Guardian«, »Stern«, und das »ZEIT Magazin« – und auch für große Agenturen wie Jung von Matt, BBDO, DDB, Kempertrautmann, und Saatchi & Saatchi hat er bereits gearbeitet. Seine Fotografien haben auch die Jurys zahlreicher Wettbewerbe überzeugt – unter anderem kann er die »Sony Talent Trophy«, einen ADC Award und einen Red Dot Award sein Eigen nennen.

Wenn Lars Borges nicht durch die Welt reist, um Fotos zu machen, arbeitet er in Berlin, im Kreativhaus Aqua Carré in der Nähe des Moritzplates. Die ehemalige Fabrik teilt er sich unter anderem mit Designern, Architekten und Musikern. In der Kantine trifft man sich, kommt in Kontakt und tauscht sich über die kreative Arbeit aus. Ein nettes Extra des Geländes ist der Taco Van, wie Lars Borges bemerkt. »Im Sommer kann man super draußen sitzen, es gibt of Veranstaltungen – und den berühmten Taco Van von ‚Vatos Tacos‘ nicht zu vergessen, der auf unserem Atelierhausgelände von dienstags bis freitags hervorragende Tacos und Quesadillas verkauft und außerdem ein beliebter Treff für ein Feierabendbier geworden ist.«

Auch die Gegend findet Lars Borges ideal: »Da ich oft Leute im Studio für Magazine oder andere Projekte portraitiere, ist eine zentrale Lage für mich wichtig«, sagt er. »Da ist die Lage zwischen den beiden Stadtteilen Mitte und Kreuzberg top.«

Sein Studio nutzt Lars Borges, um Büroarbeiten zu erledigen, sich mit seinen Assistenten oder anderen beruflichen Kontakten zu treffen, um Portraits oder kleinere Modestrecken zu fotografieren. »Wenn ich allerdings einen größeren Job mit 10 bis 15 Leuten am Set habe, muss ich mir meistens ein größeres Studio mieten,« sagt er. »Dafür ist meines leider etwas zu klein. Seit einiger Zeit fotografiere ich allerdings eh am liebsten draußen, da ich die kreativen Möglichkeiten dort vielfältiger finde. … Nur nicht so gerne im Berliner Winter bei minus zehn Grad.« Es gibt jedoch auch einen ganz praktischen Grund, warum das Studio für Lars Borges unerlässlich ist: »Mittlerweile habe ich so viel Equipment angesammelt, dass ich ohne Studio gar nicht mehr wüsste, wohin mit dem ganzen Zeug.«

 



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