Austauschbare Akquiseversuche fallen sofort durch!

Olaf Markhoff (Head of Communication bei Nike in Frankfurt am Main) verrät, welche Art von Akquise bei ihm gut ankommt und welche gar nicht.



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Olaf Markhoff ist Head of Communication für Westeuropa bei Nike in Frankfurt am Main. Nach 12 Jahren bei dem Unternehmen geht er am 1. Juni mit einer eigenen Agentur an den Start, mit der er Nike projektweise betreuen wird. Hier sagt er, welche Art von Akquise bei ihm ankommt und welche nicht:

»Ich mag Anschreiben per E-Mail, die auf Visualität und In­di­vidualität setzen, auf lange Texte reagiere ich eher nicht. Wenn ein Fotograf sich an mich wendet, will ich seine Bilder sehen, Regisseure und Kameraleute fahren mit einem Link in Kombination mit einem Screenshot als Eyecatcher am besten.

DVDs gehen dagegen unter. Ein absolutes No-Go sind Standard-E-Mails, die mit einer Weisheit à la »Social Media gehören zum Standard im Marketingmix« beginnen, und darauf folgt eine platte Beschreibung dessen, was der Absender angeblich kann. Solche austauschbaren Akquiseversuche fallen bei mir sofort durch.

Wer ein Unternehmen auf sich aufmerksam machen will, sollte es schon individuell ansprechen,

zum Beispiel in Verbindung mit einem Lob für ein aktuelles Projekt. Bei einem so großen Unternehmen wie Nike ist es außerdem sinnvoll, den Zugang über eine bestimmte Produktkategorie zu suchen, anstatt sei­ne Dienste einfach pauschal anzubieten.

Fazit: Individualität schlägt Masse


Mehr zum Thema »Auftragsakquise« lesen Sie in PAGE 06.2016! Darin: Welche Strategien sich bereits bewährt haben, Tipps für Agenturen, Designer und Developer sowie weitere Statements aus der Branche.

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