Wunderbares Buch über Bienen – ungewöhnlich illustriert

Ihre Design-Abschlussarbeit widmete Jasmin Köchl dem Leben der Honigbienen.



Mit Collagen, die man beim Thema Bienen wohl nicht erwarten würde, illustrierte Jasmin Köchl ihre Abschlussarbeit an der TH Georg-Simon Ohm in Nürnberg. Dass sie sich darin mit Honigbienen befasste, hatte einen ganz konkreten Anlass: Ihr Vater hatte sich drei Jahre zuvor entschieden, Hobbyimker zu werden. Seither gab es im Elternhaus erstmal kein anderes Thema mehr. Jasmin Köchl begann nach Lektüre über das Leben der Bienen zu suchen, konnte aber nichts passendes finden. »Ich wollte nicht gleich in Themen wie die Imkerei, die Anatomie der Bienen oder das Bienensterben einsteigen. Ich wollte einfach das Leben der Bienen kennenlernen.«

Woraufhin sie sich entschloss, selbst ein Buch zu schreiben, das einen unkomplizierten, aber spannenden Einstieg in die Welt der Honigbienen bietet. Dass dabei etwas Besonderes herauskam, lässt schon der Titel ahnen: »Bienenblues. Ein Buch über das Summen, Stechen und Sterben«. Auch gestalterisch wird mit Collagen aus Zeichnungen und Fotos Überraschendes geboten.

Nur fünf Exemplare existieren bislang, die Gestalterin sucht noch einen Verlag. Wir zeigen einige besonders schön illustrierte Doppelseiten – auch aus den in der Mitte des Buchs eingebundenen honigfarbenen Seiten, auf denen man alles über die verschiedenen Honigsorten und die Pflanzen erfährt, von denen sie stammen.

Unter anderem, dass die Bienchen für Wald-, Tannen- oder Fichtenhonig keinen Blütennektar, sondern den sogenannten Honigtau verarbeiten, einen zuckrigen, von Tannen- und Blattläusen ausgeschiedenen Saft. Hilft nicht nur bei Erkältungen, sonst ist auch ansonsten besonders gesund: Er enthält besonders viele Enzyme und Mineralstoffe.


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