Wie eine Illustratorin frühkindliche Prägungen aufarbeitet …

Schauen Sie genau hin! Dieses niedliche Foto zeigt ganz deutlich, von welcher Prägung die Rede ist.



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Prägung, so erklärt die Hamburger Designerin und Illustratorin Silke Baltruschat, nenne man in der Verhaltensbiologie eine irreversible Form des Lernens, und zitiert zu Beginn ihrer Arbeit zudem noch eine wissenschaftliche Definition:

»Während eines meist relativ kurzen, genetisch festgelegten Zeitabschnitts (sensible Phase) werden Reize der Umwelt dauerhaft ins Verhaltensrepertoire aufgenommen …«

Bei Baltruschat war es die Pünktchen-Decke, die ihre ersten visuellen Eindrücke prägte und irreversible Verhaltensmuster zur Folge hatte. Seither nämlich scheint ihre Wahrnehmung auf Kreise fixiert – eine Obsession, die sie nun in ihrem Projekt »THE MOST BEAUTIFUL DOTS in LIFE (THE EARLY YEARS)« aufarbeitet.

Es ist also eine Art Biografie entstanden, Kreationen wie »A Bogy« (deutsch: »Ein Popel«) sind als Rückblick auf frühe Kindertage zu verstehen. Ganz zu schweigen von »The Nipple of My Mummy«, mit dem die Serie anfängt (unbedingt die Bildunterschriften lesen, sie machen den Witz der Bilder erst aus).

Auf ihrer Website stellt Silke Baltruschat die Bilder hier nach und nach online. Außerdem ist eine Auswahl der Motive bis Ende März in der Galerie der Hamburger Fotografenagentin Julia Waldmann zu sehen (geöffnet ist Montag bis Freitag von 10 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr). Mehr Infos unter http://galerie.juliawaldmann.com.

Übrigens hat Silke Baltruschat auch das Erscheinungsbild für die Fotografenagentur von Julia Waldmann gestaltet, wobei sie gelegentlich ebenfalls mit geometrischen Variationen spielt:

 

 

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