Warum Umweltbewusste kein Kokain schnupfen sollten

Illustrierter Aufruf an alle Freunde des Kokains: Ihr schadet nicht nur eurer Gesundheit!



Der Hamburger Illustrator Jochen Schievenink lieferte die charmanten Strichzeichnungen für die bei der Agentur Pentagram entstandene und von Tom Baker animierte Micro-Site Charlie vs. The World. Sie ist ein Projekt der britischen Organisation Do The Green Thing – und was man dort über die Umweltkosten des Kokains erfährt, ist ziemlich schockierend.

Die Illustrationen machen es durch Vergleiche anschaulich – die tatsächlichen Hintergründe erklärt Do The Green Thing in diesem sehr lesenswerten Artikel. So werden unter anderem jährlich 300 000 Hektar Regenwald in Kolumbien beseitigt, um dort Coca anzupflanzen. Bei der Produktion entsteht verschmutztes Wasser, das die Bewohner der Flussufer bis zur Meeresmündung gesundheitlich bedroht. Und so weiter …

Übrigens: Auch in deutschem Abwasser findet man Kokain, das die Konsumenten nach Gebrauch wieder ausscheiden – in Berlin sind es pro Tag unglaubliche 2,4 Kilo!

Wie Do The Green Thing die ganzen Berechnungen angestellt hat, kann man im Film unten sehen. Allerdings ist der Umweltschutz fast der kleinere Teil des Problems. Schließlich haben die Drogenkartelle ganze Länder in ein Chaos von Korruption und Gewalt mit zehntausenden Toten gestürzt.

 


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