Surrealer Comic-Reisebericht aus China

Comic-Zeichner Sascha Hommer lässt uns an Höhen und Tiefen eines China-Aufenthalts teilhaben



Sascha Hommer, In China, Reprodukt Verlag Berlin, 20 Euro, ISBN 978-3-95640-057-5

Vier Monate verbrachte Sascha Hommer – einer der interessantesten deutschen Comic Artists – in Chengdu, wo Freunde ein englischsprachiges Stadtmagazin heraus­geben. Die Boomtown liegt im Westen Chi­nas, hat 14 Millionen Einwohner und offenbar leben dort auch einige Ratten und Kakerlaken. Jedenfalls spielen sie eine gewisse Rolle in Hommers Reisebericht, ne­ben Zimmersuche, Tischtennis oder ei­nem verlorenen Handy.

Hommer selbst nennt »In China« (Reprodukt, 176 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3-95640-057-5) einen »surrealen« Bericht, Masken verfremden die Gesichter. Ganz subjektiv taucht der Zeichner die Stadt in ein mal düsteres, mal überraschendes und dann wieder witziges Licht. Gerade deshalb kann man sich nach der Lektüre so gut vorstellen, wie sich das Leben als Aus­länder in Chengdu anfühlt.




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