So gefällt uns Girls Werbung für ein Sportlabel

Ausgerechnet eine Marke für Sportklamotten macht sich mal ordentlich lustig über den Zwang, ständig Sport treiben zu müssen.



Sportmarkenwerbung mal anders! Stählerne Menschen in coolen Outfits laufen verbissen und mit den Leistungsfähigkeit von Maschinen durch menschenleere Metropolen: So kennt man Werbung für Sportbekleidung.

Wer heutzutage nicht ähnlich andauernd und humorlos Sport macht und seinen Body in Richtung Perfektion formt, gilt fast schon als Loser – beziehungsweise Loserin. Denn welcher Druck insbesondere auch auf Frauen lastet, hat Kari Traa jüngst in einer Umfrage herausgefunden.

Die norwegische Firma mit dem Motto »By Girls. For Girls« (zur Zeit übrigens das in Europa am schnellsten wachsende Sportlabel) hat eine Umfrage unter skandinavischen Frauen zwischen 18 und 75 gemacht und dabei folgendes herausgefunden:

  • 30 Prozent der Frauen haben die Erfahrung gemacht, dass andere von ihnen erwarten, mehr Sport zu machen
  • 49 Prozent der Frauen fühlen sich unter Erwartungsdruck von ihren Partnern, bei 24 Prozent sind es Freunde, bei 22 Prozent die Familie, die Druck ausüben
  • 47 Prozent finden es schwer, die Erwartungen zu erfüllen, die ihre Umwelt an sie stellt
  • 88 Prozent der Frauen würden einen Teil ihres Körpers verändern, wenn sie könnten

Hört sich nicht gut an, findet Kari Traa, eine Freestyle-Skiläuferin mit drei Olympia-Medaillen, die das gleichnamige Label gründete. In einer Kampagne mit der Kopenhagener Agentur Wibroe, Duckert & Partners und der Produktionsfirma Bacon entstand ein lustiger Film, der mit skurillen Bildwelten statt Versagensängsten wieder den Spaß ins Sporttreiben holen will. Sollte man angucken. Die Plakate dazu zeigen wir natürlich auch.

 

 

 

 

 

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