Schatzkammer der Revolution

Wer einen neuen Menschen schaffen will – und das war Ziel des Kommunismus –, muss bei der Jugend anfangen. So führte die Aufbruchsstimmung der Russischen Revolution auch zu einer Blüte des Kinderbuchs.



Mehr als hundert Verlage gab es in den 1920er Jahren, wo Autoren wie der legendäre Dichter Wladimir Majakowski und Künstler wie Wladimir Lebedew oder Tatiana Glebowa Bücher für Kinder schufen. Das staatliche Verlagsmonopol von 1930 machte der Vielfalt ein Ende, zahlreiche Büchermacher verschwanden im Gulag.

Die goldene Dekade davor ist Thema dieses zuerst bei Redstone Press in London erschienenen Buchs. Neben zahllosen Abbildungen stehen unterschiedlichste Originaltexte der Zeit, in der gleichzeitig Millionen obdachloser Kinder an Krankheit, Hunger oder in Gefängnissen und Lagern starben.

> Julian Rothenstein: Schatzkammer der Revolution. Russische Kinderbücher von 1920–1935.

Zürich (Lars Müller) 2013

312 Seiten

60 Euro.
isbn 978-3-03778-343-6

Kinderzeichnungen und Fotos von R. Apin kombiniert das Buch »Es ist Zeit aufzustehen«




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