Porträt Marein Kasiske, Grafikerin

PAGE gefällt…: die grafischen Arbeiten von Marein Kasiske. In einem wundervoll komponierten Buch insziniert sie eine florentinische Kapelle. Und beweist neben einem sicheren Händchen für Typografie, Form und Farbe, kunsthistorischen Sachverstand …



PAGE gefällt…: die grafischen Arbeiten von Marein Kasiske. In einem wundervoll komponierten Buch insziniert sie eine florentinische Kapelle. Und beweist neben einem sicheren Händchen für Typografie, Form und Farbe, kunsthistorischen Sachverstand …

Name Marein Kasiske

Location Hamburg

Start Seit ich lesen kann begeistere ich mich für die Geschichte(n) und die Gestaltung von Büchern. Später kam dann auch noch Verpacken und Zeichnen dazu – und daher begann ich ein Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (Armgartstraße) in Hamburg. Die folgenden Jahre waren geprägt vom Entdecken, Erforschen und dem gestalterischen Verarbeiten von unterschiedlichen Text- und Produktwelten. Parallel zu meinem Studium vertiefte ich meine Kenntnisse über Bildkomposition und Bildbearbeitung in einer Bildagentur, arbeitete konzeptionell und gestalterisch für den Hochschulsport und für meine Hochschule. Ein Auslandssemester in Shanghai eröffnete mir gestalterisch und im realen Alltag neue Farb- Schrift-und Produktwelten. Im Herbst 2010 beendete ich mein Studium mit einem typografisch und illustrativ gestalteten Diplombuch zu einem kunsthistorischen Thema, das ich bei einer meiner Reisen nach Florenz entdeckt hatte.

Stil Klar, reduziert, humorvoll. Gute Ideen sind immer die Basis anspruchsvoller Gestaltung. Ziel meiner Gestaltung ist eine Form, die dem Produkt gerecht wird ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Ich bleibe neugierig, mag die Wechselwirkung und das Spiel verschiedener Farbwelten, den Klang von Text und Schrift und die aufmerksame Auseinandersetzung mit Typografie.

Lieblingsmotive Ich interessiere mich für fast alles, mag das intensive Arbeiten mit Schrift und mit verschiedenen Materialien. Das Spannende an meiner Arbeit finde ich, sich immer wieder in neue Themen hineinzuarbeiten und mit jedem Thema den eigenen Horizont zu erweitern.

Technik Am Anfang steht immer die genaue Recherche und ein Konzept. Darauf aufbauend beginne ich dann damit, meine Ideen auf Papier oder direkt am Computer in entsprechende Entwürfe umzusetzen. Ich bin kein Freund unflexibler Techniken, die Art der Umsetzung wird vom jeweiligen Projekt bestimmt.

Inspiration Immer das Thema selbst. Mich faszinieren die unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten, die verschiedenen Farb- und Schriftwahrnehmungen und Sichtweisen. Da Ideen jederzeit und überall kommen, habe ich stets ein Notizbuch und einen Fotoapparat dabei. Im Alltag inspirieren mich Menschen, Kunst, Bücher und Architektur, außerdem Licht, Sehen und Veränderung. Auf Reisen hilft mir die Distanz, Dinge zu entdecken oder bereits Entdecktes aus einer neuen Perspektive zu sehen.

Konzeption und Gestaltung eines Sachbuches zu den die Renaissance einleitenden Fresken der Brancacci-Kapelle in Florenz, 418 Seiten, Text, Fotos und Illustrationen, Format 24cm * 33,4cm


»Die Kapelle der Familie Brancacci« | Kapitel II – Bibliografie Lebenslauf des Architekten, Filippo Brunelleschi




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