Plain – Fotografie als Canvas

Kirsten Becken lässt im Projekt »Plain« ihre Fotografien von Designern und Illustratoren weiter gestalten. Jetzt ging es in die zweite Runde.



Bild Plain

Die Fotografin und Art Directorin Kirsten Becken kreiert auch ohne Hilfe wunderschöne Bilder. Für ihr freies Projekt »Plain« hat sie sich dennoch mit anderen Kreativen zusammengetan und ihre Fotografien in fremde Hände gegeben: acht Designer und Illustratoren durften sich auf Fotos von Kirsten Becken austoben und sie nach eigenen Wünschen weitergestalten.

Mit dabei waren unter anderem die Illustratorinnen Kaja Paradiek, Anke Weckmann, die Grafikdesignerin Vatsala Murthy und die Designerin Maja Schulte-Vogelheim.

PAGE sprach mit Kirsten Becken:


PAGE: Was ist Ihre Idee hinter dem Projekt »Plain«?

Kirsten Becken: Die Idee zum Projekt entwickelte sich während meines Fotoshootings mit Uli, dem abgebildeten Modell der ursprünglichen »Plain«-Fotostrecke. Ihr Gesicht ist außergewöhnlich und bietet ein wunderbares Spannungsfeld für Geschichten. Inspiriert von Björks Musikvideo »hidden place« musste ich sofort an eine visuelle Überlagerung denken und so kam eins zum anderen. Um es noch weiter zu treiben, beschloss ich, die Ausarbeitung in mehrere Hände zu legen. Ohne voneinander zu wissen, gestalteten die Teilnehmer ihr Unikat.

Wer hat Ihre Fotografien weiter gestaltet?

Die visuellen Interpretationen kommen von Illustratoren, Grafikern, Art Direktoren, teils sogar Fotografen. Eine Arbeit der nächsten Edition wird teilweise durch Paper-cut realisiert. Hier bin ich besonders neugierig. Es sind völlig unterschiedliche Persönlichkeiten, die durch Ihren eigenen Stil dem »weißen Blatt« Leben einhauchen.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gestaltern – wer darf sich an Ihrem Projekt beteiligen?

Zuerst fragte ich Illustratoren aus meinem Umfeld, ehemalige Kommilitonen und Freunde. Später erweiterte ich den Radius und erhielt auch nach Veröffentlichung der ersten Edition Anfragen. Ich bin immer auf der Suche nach Illustratoren und Künstlern, die einen Reiz in dieser freien Zusammenarbeit sehen und hoffe, dass wir als Gesamtergebnis eine Gemeinschaftsausstellung einiger Werke auf die Beine stellen können. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Teilnehmern und freue mich über Zuschriften.


In der folgenden Galerie zeigen wir Ergebnisse der Projekte »Plain 1« und »Plain 2«.




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