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Kawaii

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eltweit grassiert der Ach-wie-niedlich-Virus – und bringt bei entsprechenden Beiträgen auch auf PAGE Online immer hohe Klickraten …

Wir wollen nicht den Japanern die ganze Schuld am globalen verniedlichen­den Designerkitsch zuschreiben, doch im Land der Kirschblüten verbreitete sich der dort kawaii genannte Virus zuerst und am massivsten.
Lifestyle-Journalistin Manami Oka­zaki und Fotograf Geoff Johnson untersuchen das Phänomen in allen seinen Facetten – angefangen bei Vorreitern wie Eico Hanamura, die seit 1959 Mädchen-Mangas zeichnet, über den seit 1974 ausufernden Hello-Kitty-Kosmos bis hin zu den Kigurumi-Charac­ter-Kostümen, in denen Japaner nicht nur Shopping-Malls, sondern auch ger­­ne mal Underground-Clubs besuchen. Übrigens: Auch die LOLCats haben Vor­läufer in Japan. Sie heißen nameneko und treten seit den achtziger Jahren in menschlichen Outfits auf. Aktuelle Artists wie beispielsweise Chikuwademil, Yosuke Ueno oder Yunko Mizuno hingegen zeigen, dass hinter der niedlichen Oberfläche auch das Grausen hausen kann …

Manami Okazaki, Geoff Johnson: Kawaii. Japan’s Culture of Cute.

München (Prestel) 2013

224 Seiten

24,95 Euro

ISBN 978-3-7913-4727-1

Süß, oder? Coverillustration von Eico Hanamura aus dem Jahr 1966

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Making-of: Gedruckte Lautsprecher von der TU Chemnitz

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