Kalender-Verlosung: CMY no K!

Ein Kalender ohne gedrucktes Schwarz? Kaum zu glauben! »Willkommen in der Zukunft« heißt dieses besondere Stück.



Verlsoung_Zukunftskalender_2016

Den Kalender »Willkommen in der Zukunft« wollte die Agentur Q in knackigen Farben, aber ohne Schwarz gedruckt haben – wie vor 85 Jahren üblich. Bis alle Beteiligten vom Ergebnis begeistert waren, brauchte es allerdings einige Andrucke …

Ungläubig schaute Josef Paul Foit, als das Team der Designagentur Q mit dieser Idee vor ihm stand: Sie wollten einen Kalender im Dreifarbdruck produzieren – also ohne Schwarz. Ein spontanes »Das geht nicht!« schluckte der Geschäftsführer von Volkhardt Caruna Medien herunter, schließlich hatte er mit den Wiesbadener Kreativen schon mehrmals ungewöhnliche Projekte realisiert. Allerdings stellte er Q-Geschäftsführer Thilo von Debschitz die Frage, wie er auf diese schräge Idee gekommen war – und bekam eine längere Geschichte zu hören.

Die besondere Geschichte lesen Sie in PAGE 05.2016 – im besten Fall haben Sie es schon gelesen! Wie aber erzielt man überhaupt farbstarke, knackige Abbildungen, wenn ein Scan die Bilddaten in RGB erfasst und profilgesteuert in den druckspezifischen CMYK-Farbraum umwandelt? Nicht, indem man den Schwarzkanal einfach abschaltet! Auch das lesen Sie in PAGE 05.2016.

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Viel zu schade ist es jedoch, die zwölf Motive lediglich einen Monat lang zu betrachten. Deshalb befindet sich das dezente Kalendarium oberhalb einer Mikroperforation. So lassen sich die Blätter leicht abtrennen und als Poster verwenden. Die Monatsangaben auf den alten Magazintiteln sind den Monaten des Jahres 2016 zugeordnet. Und wer sich fragt, was die kuriosen Bilder eigentlich für Geschichten erzählen, muss das Blatt nur anheben.

Wie Sie an der Verlosung teilnehmen: DAS GEWINNSPIEL IST ABGELAUFEN!

Diesen schmucken und besonderen Kalender mit Coverillustrationen in CMY ohne K können Sie jetzt gewinnen! Nutzen Sie das Kommentarsfeld unter dem Artikel und teilen Sie uns Ihre eigene Zukunftsutopie bis zum 3. Mai 2016 mit. Unter allen eingegangenen Kommentaren werden insgesamt fünf Gewinner ermittelt. Machen Sie mit, es lohnt sich, denn diesen Kalender gibt es nicht zu kaufen.

Der Kalender begeistert übrigens nicht nur durch Szenen einer vor 80 Jahren erfundenen Zukunft, sondern auch durch seine eigentümliche Farbwirkung und die Spuren der Vergänglichkeit, die uns in eine andere Zeit katapultieren. Darüber hinaus zeigt er, was entstehen kann, wenn Kreative, Drucker, Produktioner und Papierhersteller an einem Strang ziehen.

DAS GEWINNSPIEL IST ABGELAUFEN! Die Gewinner werden demnächst via E-Mail benachrichtigt.

Das PAGE Team wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Teilnahme. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 





35 Kommentare


  1. Stefanie Hartinger

    Eine kleine utopische Geschichte

    Wir schreiben das Jahr 2045. Die große Welle, wie wir sie nennen ist nun genau 10 Jahre her. Als es damals anfing dachten alle es wäre nur vorübergehend – doch aus vorübergehend wurde schnell, unlösbar. Und damit begann der Wandel. Ein Wandel dessen Auswirkungen auch heute, so lange Zeit später noch zu spüren sind.

    Zunächst fielen die Mobiltelefone aus, dann das Internet und schließlich brachen alle technischen Errungenschaften, die bis zu diesem Zeitpunkt mit Microchips liefen, zusammen.

    Auf der Erde wurde es ruhig. Nicht ganz still, aber das unendliche elektrische Surren und Summen verstummte. Anfangs herrschte Panik. Die Menschen wussten nicht mit der Situation umzugehen. Gewöhnt an den Luxus der schnellen Erreichbarkeit, des Informationsflusses und der ständigen Berieselung durch die Medien mussten sie sich nun neue Wege suchen sich ihrer Umwelt mitzuteilen.
    Einst gelernt, fiel es den meisten doch schwer einen Stift in die Hand zu nehmen, zu schreiben, ganze Sätze, Abschnitte und Briefe zu formulieren, ohne die Zuhilfenahme von Emoticons und Symbolen.

    Auch die Informationsbeschaffung erlebte einen Umschwung. Die Verlage stellen wieder Setzer und Drucker ein – das Medium Papier erlebte plötzlich eine Hochzeit, wie seit dem späten zwanzigsten Jahrhundert nicht mehr.

    Waren die Hände der Menschen die vorherigen Jahre nur die glatte Oberfläche mobiler Endgeräte gewöhnt, glitten die Finger nun über gestrichenes, raues, geprägtes oder kaschiertes Papier. Zeitschriften wurden gedruckt, aufwendig gestaltete Bücher verlegt und meisterhafte Geschäftsausstattungen geschaffen. Vom Untergang des Prints, der noch 2020 prophezeit wurde war nichts mehr zu spüren. Und man merkte auch recht bald, dass die Menschen es wieder zu schätzen wussten, dass ein edler Druck auf hochwertigen Materialien weit mehr Emotionen und Gedanken erzeugte, als das schnelllebige Bild auf einem kleinen Gerät.

    Vor 10 Jahren änderte sich der Blick der Menschen auf eine Zunft, die die Medienwirtschaft schon vor über hundert Jahren geprägt hat.

    Heute 20145 bekommt die Welt die Welle langsam wieder in den Griff – der Micro-Strom, wie ich ihn gern nenne, resetet sich. Doch während ich hier auf der Wiese sitze, mit meinem wunderbar greifbarem Blatt Papier und meinem ebenso wunderbaren Stift in der Hand wünsche ich mir insgeheim die Erde würde still bleiben. -ENDE-


  2. Katrin Hartmann

    Wie würde es sich leben in einer Zukunft ohne Schwarz?

    Gäbe es dann keine Schwarzmalerei mehr, keine Schwarzarbeit und keinen, der immer nur Schwarz sieht? Aber wäre diese Zukunft dann nicht viel eher nok, statt ok? Denn dann träfen wir ja nie mehr ins Schwarze, könnten das kleine Schwarze nicht mehr anziehen und unsere Kleinanzeigen würden für immer ungelesen bleiben, da wir sie nicht mehr ans Schwarze Brett heften könnten.

    Der morgendliche Schwarztee entfiele, die Meister der Schwarzen Künste wären arbeits-, und die Schwarzwaldmädel heimatlos. Und unsere schwarz-rot-goldene Fahne würde gar eines ganzen Streifens beraubt.

    Angesichts solcher Visionen gehe ich besser mit meinem letzten Schwarzgeld auf den Schwarzmarkt und stoße gemeinsam mit dem Schwarzen Peter und einer Flasche Schwarzgebranntem auf unsere Zukunft an. Da habt Ihr’s Schwarz auf Weiß!


  3. Katja

    Ich frage mich, ob es eine utopische Vorstellung ist, dass es auch in ferner Zukunft noch einzigartige Printprodukte gibt. Der „Tod“ von Printmedien wurde ja schon länger prophezeit. Umso schöner ist es zu sehen, wie gefragt sie nach wie vor, oder vielleicht auch wieder sind. Auf dass es weiterhin so tolle Projekte geben wird! Print ist einfach einzigartig und herrlich vielseitig.


  4. Alexandra Bachhuber

    Für die Zukunft wünsche ich mir drei Tage Wochenende 😉


  5. Oliver

    Nun Utopien gibt es viele.
    Eine welche neben den oben von anderen schon erwähnten, welche ich mir vorstelle wäre.
    Quasi das es sin Zukunft Flugzeuge gibt, welche Helikopter ersetzen aber ohne die Rotoren auskommen. Spinnt man nur die Utopie weiter Flughäfen Hubs in 5000m Höhe anstelle vom gross Flughäfen mit Shuttlebetrieb für die Passagiere mit eben diesen „rotorlosen“ Helikoptern.


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