Instagram-Erfolgsgeschichte

Instagram habe sein Leben verändert, sagt Sebastian Weiss. Der Grund? Seine tollen Architekturfotos.



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Katajanokka Building, Helsinki

Unter dem Namen le_blanc hat Sebastian Weiss 124 000 Follower auf Instagram, darunter sind Magazine, Kommunikationsagenturen oder Architekturbüros ebenso wie Fotografie- und Architekturstudenten. Letztere fragen schonmal nach einem Praktikum an, andere bedenken ihn mit Aufträgen. So ist Weiss seit zwei Jahren Foto-Kolumnist des Magazins »AD – Architectural Digest« aus dem Condé Nast Verlag. Und seit Kurzem hat er einen Galeristen in Los Angeles, denn inzwischen stellt er seine Bilder auch offline aus.

Das alles kam für den zwischen Berlin und Hamburg pendelnden Weiss durchaus überraschend, denn eigentlich gestaltet der Absolvent der Universität der Künste in seinem Studio fatdot hauptberuflich Mobile- und Webprojekte. Doch vor vier Jahren legte er sich Instagram zu und beweist seither, dass man keine Großformat-Monsterkameras braucht, um interessante Architekturfotos zu schießen.

Die Faszination seiner Bilder liegt natürlich in der konsequenten Konzentration auf Formen und Oberflächen. Nur gelegentlich korrigiert Sebastian Weiss stürzende Linien mit der App SKRWT (screw it). Auch VSCOcam  oder Snapseed kommen bei Bedarf zum Einsatz, sein Lieblings-Instagram-Filter ist Brannan. Wer mehr erfahren will: Der TV-Sender »Deutsche Welle« hat letztes Jahr ein schönes kleines Porträt über ihn gedreht, das sich hier anschauen lässt.

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