Illustrator als Erzähler surrealer Geschichten

Mit Acrylfarben malt Pieter von Eenoge auf Papier kleine Kunstwerke, die bei Kunden in aller Welt gefragt sind



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Leser des »Zeit-Magazins« kennen Illustrator Pieter Van Eenoge schon länger – zum Beispiel seine fantastischen Illustrationen für die im November letzten Jahres erschienene Ausgabe »Wie es euch gefällt. Über die Sucht nach Anerkennung im Netz«. Die Motive vom selbstverliebten Facebook-König, der totale Unterwerfung fordert, oder dem Mädchen, das am Bach Likes fischt, erinnern ein wenig an die surreale Welt von Alice im Wunderland.

Überhaupt ist der Stil Pieter Van Eenoges sehr erzählerisch. Es lohnt sich immer, seine Bilder genauer anzuschauen – vielleicht eines der Dinge, die ihn mit den großen flämischen Malern seiner belgischen Heimat verbinden. Tatsächlich sieht es so aus, als seien die Arbeiten meisterhafter Geschichtenerzähler wie Hieronymus Bosch oder Pieter Bruegel dem Älteren und dem Jüngeren nicht spurlos an ihm vorübergegangen.

Van Eenoge, 1976 in Brügge geboren, verbrachte seine Kindheit in Köln und studierte in Gent, lebt aber jetzt längst wieder in Brügge – eine Stadt, in deren mittelalterlichem Stadtkern man die große Tradition der flämischen Kultur förmlich atmet. Also kein Zufall, dass Van Eoonoge in einer Kampagne des Eurostar (dem Hochgeschwindigkeitszug, der London durch den Eurotunnel mit Frankreiche und Belgien verbindet) die schönsten Plätze seiner Heimatstadt Brügge in einem Facebook-Video vorstellt.

Hierzulande wird Pieter Van Eenoge von der renommierten Agentur Schierke vertreten. 




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