Bilderklau per Framing?

Schonmal etwas von Framing gehört? Laut einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist es jedenfalls legal.



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Im Grunde geht es beim Framing um nicht viel anderes als um Embedding – nämlich die Einbettung von Bildern oder Videos über einen HTML-Frame in eine andere Website. Bei Embedding denkt man natürlich zuerst an YouTube und tatsächlich ging es bei dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes um einen YouTube-Fall. So weit, so unspektakulär?

Keineswegs, denn Framing findet ja inzwischen allerorten statt – etwa indem Facebook sich ein dazugehöriges Bild zieht, wenn man einen Hinweis auf einen Zeitschriftenartikel postet. Und die Anwendungsmöglichkeiten des Framing sind für die Zukunft längst nicht ausgeschöpft.

Könnte es also fortan legal sein, jedes fremde Bild auf der eigenen Website zu zeigen, falls es nicht wirklich kopiert wurde, sondern per Frame auf seinen Ursprungsort verweist?

Eine der Fragen, die am 17. September in Hamburg bei der vom BVPA (Bundesverband professioneller Bildanbieter) zum Thema Framing organisierten PICTAnight erörtert wird. Referentin ist die Rechtsanwältin Silke Kirberg, Veranstaltungsort die Osterdeich Café-Bar. Für BVPA-Mitglieder kostet die Teilnahme 45 Euro, für alle anderen 59 Euro, wofür neben dem Vortrag Buffet und Begrüßungsgetränk geboten werden. Anmeldung unter info@bvpa.org.




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