Benetton-Kampagne feiert ethnische Verschmelzung

Wie sieht das Gesicht von Berlin aus? Wie das von London? Benetton zelebriert das globale Miteinander.



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United Colors war schon immer das Motto von Benetton, man denke an Oliviero Toscanis legendäre Anzeigenmotive aus den achtziger und neunziger Jahren, die schwarze und weiße Kinder miteinander zeigten oder ein weißes Baby an der Brust einer schwarzen Frau.

Die neue Kampagne »Face of the City« knüpft an diese Tradition an – und präsentiert das »typische« Gesicht von sechs Modehauptstädten der Welt. Wie ging man dabei vor? Zunächst einmal wurden statistische Daten über die ethnische Mischung der Städte eingeholt. Auf dieser Basis wurde dann Gruppen von Frauen fotografiert, die für die jeweilige Stadt repräsentativ sind.

Beim digitalen Mix der Gesichter kommen am Ende natürlich wunderschöne Gesichter heraus. Alles nicht ganz hieb- und stichfest, aber die Aktion ist wohl eher symbolisch zu verstehen: »Der Melting Pot, der in dreißig Jahren Benetton-Kommunikation zelebriert wurde«, sei nun endlich Realität, erklärt der Konzern. Und diese Welt ist »noch schöner als wir sie uns vorgestellt haben.« Verantwortliche Agentur war übrigens 180 Amsterdam

 

 

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